Italien-Road Trip

Eine italienische Zeitreise

Juli, 2017 – Beachtime Travelling goes Bella Italia

…von der Toskana zum Ligurischen Meer.

2017 steht bei Beachtime Travelling unter dem Motto „Bella Italia“.
Im Mittelpunkt unserer italienischen Tage steht ein Roadtrip durch die Toskana. Vom Val d’Orcia im Landesinnere, wo wir in der schönen ADLER Thermae verweilen durften, weiter an die Küste nach Lido Di Camaiore.

Während wir uns im Val d’Orcia vor allem Sienna und Montepulciano vornehmen, eine Kulturstadt und ein beschauliches Weinstädchen, zieht es uns in der zweiten Woche tatsächlich ans Meer. Was gibt es in Lido Di Camaire zu sehen, in Viareggio, in Forte De Marmi.

Die restlichen Tage unserer knappen Zeit gönnen wir uns noch ein bisschen Entspannung in Alto Adige, Südtirol. Wieder in einem ADLER Hotel, dem ADLER Spa Dolomiti.

Erster Stopp: UNESCO Weltnaturerbe

Das Val d’Orcia ist eine wunderschöne, hügelige Landschaft am Ufer des Flusses Orcia. Seit 2004 gehört die Region zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zurecht. Denn die Gegend ist wirklich etwas besonderes. Val d’Orcia ersteckt sich über das Gebiet um Montalcino, San Quirico d’Orcia, Pienza und Radicofani. In der Renaissance diente die Landschaft vielen Künstlern als Motiv. Dann passt doch der erster Ausspruch bei unserer Ankunft: „wie gemalt“: Ein Wechselspiel aus flachen Ebenen, mit zypressengesäumten Wegen, kargen Hügeln, grünen Weinbergen, Feldern aus Sonnenblumen…

Das Landschaftsbild des Val d’Orcia wird häufig als „das typische Gesicht der Toskana“ wahrgenommen. Das Tal liegt im Hinterland von Siena.

Siena

Kulturschatz der Toskana

Siena gilt als eine der schönsten Städte der Toskana. Sie wird oftmals als „Perle der Toskana” bezeichnet. Seit jeher befindet sie sich eigentlich im Wettbewerb mit Florenz, was ihre politische, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung für die Toskana betrifft. Die historische Altstadt zählt seit 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Siena ist Universitätsstadt. Die Hochschule wurde bereits im Jahr 1240 gegründet und gehört damit zu den ältesten Universitäten Italiens. Rund 20.000 Studenten besuchen die Universität Siena.

Das historische Stadtzentrum besteht vorrangig aus ockerfarbenen Gebäuden mit gotischer Architektur. Im Zentrum von Siena steht der Palazzo Pubblico mit seiner roten Backsteinfassade. Der einstige Regierungssitz wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Auf dem zentralen Platz davor, die Piazza del Campo,  wird alljährlich das traditionelle Pferderennen Palio di Siena ausgetragen.

Die Therme von Bagno Vignoni

Unser Wellness-Hotel befindet sich in Bagno Vignoni, einem beschaulichen Örtchen, dass für seine Thermen weltweit bekannt ist. Einzigartig ist die zentrale Piazza des Ortes, ein großes Natursteinbecken, in das Thermalwasser quillt. Baden kann man dort aber nicht mehr. Müssen wir aber auch nicht, denn wir sind zu Gast in der ADLER Thermae. Diesem einzigartigen Hotel ist ein wunderschönes, modernes Thermalbecken angeschlossen. Es stehen aber auch andere Thermalbäder zur Verfügung, so dass sich auch ein Tagesausflug nach Bagno Vignoni lohnt.

Das Thermalwasser von Bagno Vignoni fließt über kleine Kanäle durch einen archäologischen Park am Ortseingang. Dort kann man Ruinen einer alten Mühle und eines sehr antiken Thermalbades besichtigen, auch ein Fußbad nehmen. Über eine etwas versteckte Treppe geht es dann den Hang hinunter zu einem flachen Thermalbecken mit feinem, weißen Schlamm, in welchem man baden kann. Das Wasser ist hier noch lauwarm.

Mehr zu den Thermalquellen findet Ihr bei: http://www.toskanaitalien.de/thermen-thermalkuren-toskana/

Das Wellnesshotel in traumhafter Umgebung

Ein Spaziergang durch Montepulciano

…natürlich denke ich auch sofort an guten Rotwein.

Einige der besten Weine der Toskana stammen aus der Region, u. a. der bekannte Vino Nobile di Montepulciano.

Die eindrucksvolle Kleinstadt Montepulciano liegt ca. 45km südöstlich von Siena. Sie ist ruhiger, gemütlicher als „ihre große Schwester“. Ihr Zentrum thront weit oben auf einem Hügel, umgeben von mächtigen Stadtmauern. Das eindrucksvolle Stadttor Porta al Prato gewährt den Einlass auf die etwas steile Hauptgasse.

Mittelpunkt ist die von beeindruckenden Häusern umstandene Piazza Grande. Sie markiert gleichzeitig den höchsten Punkt des Ortes und bietet atemberaubende Ausblicke auf die reizvolle Umgebung.

Weitere Tipps zu Montepulciano:

http://www.toskavista.de/toskana-auf-dem-land/val-dorcia/montepulciano-toskana.html/

 

Nach einer Woche verlassen wir die schöne Provinz Siena und fahren in die Provinz Lucca, ans Meer. Wir entscheiden uns für Lido Di Camaiore.

Lido Di Camaiore – Die Zeitreise beginnt

Lido Di Camaiore liegt an der Küste zwischen Viareggio und Forte Dei Marmi.
Wir übernachten im Hotel UNA Versilia, einem modernen 4-Sterne Haus mit sehr freundlichem Service und einem exzellenten Kaffee-Geschmack. Hier trinken wir den besten Kaffee des gesamten Urlaubs!

Versilia umschreibt das Küstengebiet in der Toskana zwischen den Apuanischen Alpen und dem Ligurischen Meer. Dort hat man definitiv einen interessanten Rundumblick: Im Hinterland die Berge, voraus das Meer. Lange Zeit war das Gebiet sumpfig und wenig erschlossen. Dann wurde die Küste mit ihrem breiten Sandstrand für den Italien-Tourismus der 60er, 70er und 80er Jahre entdeckt. Heute befinden sich hier unzählig viele Seebäder (Bagnos) aneinander gereiht, die den Strand segmentieren und vorwiegend von italienischen Touristen besucht werden.

Was man über den Strand bzw. über das Meer dort wissen sollte…

„Wir sind nicht alleine“.
In dem Gebiet um Lido Di Camaiore gibt es eine Vielzahl von Quallen im Meer. Keine Feuerquallen, ungefährliche Nesseltiere. Doch teilweise tellergroß. Mich stört das gewaltig. In einer Woche zähle ich 30 Tierchen.

Highlight unseres Aufenthalts: Auf den Spuren von Mücke.

Quelle: http://www.bluray-disc.de/blu-ray-filme/sie-nannten-ihn-muecke-blu-ray-disc
Mit dem Film und dem entsprechenden Soundtrack sind wir quasi aufgewachsen. Generationenübergreifend.
Und auch heute… ich liebe diesen Film.

Und wenn ich dann schon mal in Viareggio bin, nutze ich die Zeit, Drehorte dieses Meisterwerkes des leichten Humors zu besichtigen. Mit Hilfe der Spencer-Hill-Datenbank finden wir uns schnell zurecht.

 

Weitere Informationen:

http://www.italianita.de/files/reisen/versilia/bericht1.htm

http://www.italia.it/de/reisetipps/meer/die-versilia.html

 

Es reicht… Nach einer Woche fahren wir weiter nach Sankt Ulrich in Südtirol. Wir verbringen zwei entspannte Tage im ADLER Dolomiti & Spa.

Im schönen Südtirol

„Der Adler“ ist ein Luxushotel mit Tradition und Gastlichkeit im Val Gardena (Gröden). Bereits 1810 wurde es als Gasthof der Familie Sanoner betrieben, die das Premiumhotel heute in siebter Generation leitet.
Vielleicht macht gerade das den besonderen Charme des Hauses aus… es ist ein historischer Ort. Einige Wände und Tafeln berichten von den Anfängen, von guten und turbulenten Zeiten für das Haus. Nicht alles dort trifft genau meinen Geschmack, aber alles hat Stil und Klasse.


Kein Wunder also, dass wir fast ausschließlich Gäste kennenlernen, die schon seit vielen Jahren Gäste des Adlers sind.
Die Wellness- und Badelandschaft macht es uns leicht schnell anzukommen und ein wenig in den Dolomiten zu entspannen.

Zwei Tage später, nach insgesamt 16 Tagen und ca. 2000km machen wir uns auf den Heimweg.

Weitere Informationen zu Gröden und Südtirol:

https://www.valgardena.it/de/

https://www.suedtirol.info/de

 

 

Ciao, Bella Italia.
Ci vediamo!
…und zwar schon im Herbst. Dann geht es nach Apulien.

 

Spannender Artikel zur Toskana:

http://www.sueddeutsche.de/reise/durch-die-toskana-im-alfa-oldtimer-herz-ist-trumpf-1.1098883

 

 

 

 

 

 

Costa de la Luz

Unterwegs an der Küste des Lichts

Die Costa de la Luz hat für jeden Gusto etwas zu bieten: Strände, Gebirge, tolle Städte, weiße Dörfer, Naturparks und vieles mehr. Dabei erweist sich die Region Cádiz als besonders vielfältig. Die Anzahl an Traum- bzw. Naturstränden ist beachtlich. Und das Leben läuft hier einfach ein bisschen langsamer, entspannter…

Doch neben der Beachtime sollte man zwingend auch Ausflüge in die hübschen Dörfer Conil, Vejer, Zahara de los Atunes und auch ins historische Cádiz selbst einplanen. Insbesondere die gewachsenen Fischerdörfer und lebenslustigen Städte machen den besonderen Reiz der Urlaubsregion aus, weil sie sich trotz zunehmendem Tourismus stets ein Stück Ursprünglichkeit und Tradition erhalten.

 

Wir empfehlen zwingend einen Spaziergang durch die Altstadt des schönen Conil de la Frontera.
Was Ihr dort alles erleben könnt, hat ein ortsansässiges Hotel ideal in seinem Blog zusammengefasst: 20 Dinge, die Sie sich in Conil nicht entgehen lassen dürfen.  Das ursprüngliche, weiße Fischerdorf bestückt seine Gassen mit vielen kleinen Läden, Restaurants und landestypischen Bars.

Conil de la Fronterra ist ein wunderschönes Dorf an der Küste von Andalusien, an der Costa de la Luz.

 

Auch wenn es mehrere weiße Dörfer in Andalusien gibt, Conil ist das einzige, das direkt am Meer liegt. Wunderschöne kilometerlange und breite Sandstrände führen von Conil in beide Richtungen (südlich Richtung El Palmar und nördlich nach Novo Sancti Petri).

 

 

Wir von Beachtime Travelling genießen jeden Moment in Conil, weil das Dorf facettenreich ist, gastfreundlich, landestypisch, dennoch mit einer ausgeprägten touristischen Infrastruktur und dem entsprechenden kulinarischen Angebot. Die einfachen Dinge machen es so besonders und sympathisch. Wir kommen schon viele Jahre hier her und wissen es zu schätzen, dass manche Dinge hier so bleiben, wie sie schon immer waren. Ach ja, das kann auch schön sein.
Der Wandel bewegt sich hier einfach ein bisschen- dem Klima entsprechend – langsamer. Und dann wird man doch überrascht, dass plötzlich vier neue Strandbars aufgebaut wurden oder die kleinste Kneipe über eine top w-lan-Verbindung verfügt.

Conil de la Frontera, eine Perle an der Costa de la Luz. Definitiv einen Besuch wert.

 

Wer es ein bisschen „städtischer“ und weniger „alternativ“ wünscht, dem empfehlen wir einen Abstecher nach Cádiz.

Die Hauptstadt Cádiz

Bild von www.cadiztourismo.com

Cádiz ist die älteste Stadt Westeuropas. In ihrer langen Geschichte wurde Sie häufig zerstört und wieder aufgebaut. Daher ist sie nicht gerade das romantische Städtchen mit kleinen Gassen. Nein, sie versprüht eine ganz besondere, geschichtsträchtige, tragische Atmosphäre. So viel hat diese Meerstadt erlebt, Angriff der Mauren, Rückeroberung durch die Christen, Angriffe von Piraten (u.a. Sir Francis Drake im Jahre 1587), Kanonenschüsse von Lord Nelson, die Unabhängigkeitskriege gegen Napoleon.

Wer Cádiz mit dem Auto anfährt, passiert ein industriell geprägtes Gebiet mit (teils verlassenen) Werften und Fabriken. Dazu reihen sich die nicht unbedingt ansehnlichen Wohnblöcke der Neustadt.

Das Zentrum von Cádiz liegt ganz am Ende einer Landzunge, umschlossen vom mächtigen atlantischen Meer. Es bedarf nicht allzu viel Fantasie, um sich die Schlachten von einst um diesen Ort vorzustellen. Die Stadt hat etwas magisches. Unbedingt sehenswert.

Auch 007 war schon im Auftrag seiner Majestät in Cádiz unterwegs (Stirb an einem anderen Tag).

Parken in Cádiz ist durchaus eine Herausforderung. Eine Tiefgarage ist daher zu empfehlen, entweder am Hafen oder an der Plaza San Antonio.

 

Zum Sundowner nach El Palmar

Zum Abschluss unserer Fahrt finden wir uns in dem Surferparadies Andalusiens wieder.

El Palmar de Vejer ist eine kleine Strandsiedlung 5km südlich von Conil. Eine ansehnliche Küstenstraße führt durch die Siedlung, die vorwiegend aus Surfschulen und Strandbars besteht.

Parken ist kein Problem, für 3€ kann man hier ganztägig das Urlaubsfahrzeug nahe dem Strand auf einem bewachten Parkplatz abstellen.

Den Sunset genießen wir im Cortijo El Cartero, einem Café, einer Strandbar an der Promenade mit Chillout-Musik, Sonntags meist Live-Musik. Herrlich!

In El Palmar zelebriert man die leichten Dinge, das einfache Glück. Den Sonnenuntergang entspannt angehen…

Internationales Publikum jeder Generation genießt das Meer, den Sonnenuntergang und die Musik.

Was will man mehr?

Wer noch mehr Inspiration für einen Tripp an diesen schönen Fleck der Erde sucht:

 

 

Südtirol, wir kommen!

Wir sind schon auf dem Brenner…

Eigentlich würde ich ja selbst von Beachtime Travelling erwarten, dass ich karibische Traumstrände für einen heißen Strandurlaub zum Jahreswechsel zu sehen kriege. Und was kommt jetzt?

Südtirol

Um es gleich vorweg zu nehmen, sonnig war es natürlich trotzdem. Bozen bei 17 Grad im Dezember kann man auch ohne Strand genießen. Nur der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt wird dann weniger attraktiv. Aber eins nach dem anderen…

Wir waren das dritte Mal über Silvester im schönen Südtirol. Das Argument, mit dem man mich vor einigen Jahren das erste Mal lockte: Mehr als 315 Sonnentage im Jahr. Und dieses Jahr hatten wir echtes Wetterglück – tagelang keine Wolke zu sehen.

Es fällt mir schwer unter all den Sehenswürdigkeiten, Weingütern, Wanderungen, Hotels, besonderen Orte usw. DIE Highlights und „Must-Do’s“ zu benennen, da wir in diesem Winter einige Orte neu kennen gelernt oder wiedergefunden haben. Es gibt wirklich soooooo viel zu entdecken. Acht Tage vergehen dort einfach wie im Flug. Darüber könnte man Bücher schreiben

– oder eben einen etwas längeren Blogbeitrag: „Otto a Alto Adige“. 🙂

 

Allgemein – Was es über Südtirol zu wissen gibt

Es lassen sich ausreichend Informationen im Internet recherchieren, die die Vorfreude auf dieses besondere Stück Land steigern können.

Hier eine Auswahl sinnvoller Webseiten zu Südtirol, die Appetit machen:

http://www.suedtirol.info/de
http://schönessüdtirol.de/
http://www.suedtirol.com/
https://www.suedtirol.de/
http://www.urlaubinsuedtirol.eu/

 

Alto Adige, Naturns, Meran, Texelgruppe

Spezialisierte Blogs:

http://www.passion-suedtirol.com/
http://suedtirol-blog.com/
http://www.bookingsuedtirol.com/blog/

…und speziell für die Gaumenfreuden in Südtirol:

https://www.gourmetsuedtirol.com/suedtirol/s%C3%BCdtirol-blog/

 

Die (tragische) Geschichte des Landes

Südtirol blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Nach dem Ersten Weltkrieg sprachen die Siegermächte die bis dahin zu Österreich gehörende Region Italien zu – die mehrheitlich deutschsprachige Bevölkerung wurde für Jahrzehnte zur unterdrückten Minderheit.

Mit der Machtergreifung der Faschisten unter dem Diktator Mussolini begann eine zwangsweise Italianisierung Südtirols. Deutsche Ortsnamen wurden übersetzt. Italiens Regierung verbot sogar die Verwendung des Namens „Südtirol“ und verordnet die italienische Bezeichnung „Alto Adige“ (Oberetschland). Die deutsche Sprache sollte aus der Region verbannt werden. Mitte der 1930er folgte die „Majorisierung”, eine massenhafte Ansiedlung von Italienern. In den folgenden Jahrzehnten beschäftigten sich die Südtiroler mit Wünschen nach Umsiedlung (75.000 Menschen verließen ihr Land und zogen nach Deutschland), der Rückkehr zu Österreich und schließlich dem Wunsch nach Autonomie. Proteste nahmen zu und gipfelten in einer Reihe von Sprengstoffanschlägen unter der Parole „Los von Rom“.

1972 wurde mit Einfluss der Vereinten Nationen zwischen Rom und Bozen ein Sonderstatut für die Autonomie Südtirols beschlossen. Bis dieses tatsächlich umgesetzt wurde, dauerte es weitere 20 Jahre.

1992: Die Regionen Tirol, Trentino und Südtirol vertieften ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit und schufen mit der „Europaregion Tirol-Trentino-Südtirol“ einen grenzüberschreitenden Wirtschaftsraum. Die Landesregierungen Österreichs und Italiens fördern seither gemeinsame Projekte in Bereichen wie Wirtschaft, Politik oder Tourismus.

Heute ist Südtirol eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen in Italien.

Für alle, die die Geschichte Südtirols etwas detaillierter nachlesen wollen:

http://www.suedtirol-kompakt.com/die-geschichte-suedtirols/

http://www.jugend.landtag-bz.org/smartedit/documents/download/geschichte_suedtirols.pdf

http://www.mein-italien.info/geschichte/italienisierung.htm

http://www.sudtirol.com/de/kultur-traditionen-suedtirol/geschichte-suedtirol.htm

 

 

Auf geht’s – OTTO A ALTO ADIGE

TAG 1 – Giornata una

Christoph Gufler führt uns von Algund zum Schloss Tirol

Herr Gufler ist ein Kenner der Region. 1995 bis 2010 war er Bürgermeister der Gemeinde Lana. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Landeskunde Südtirols hervorgebracht, schreibt regelmäßig Beiträge für verschiedene Medien und ist ein Initiator des Südtiroler Sozialmanifestes.

Am Tag unseres Ausflugs führt er uns durch das Burggrafenamt zum Schloss Tirol, zum Herzen Südtirols.

Burg Tirol, Schloss Tirol, Burggrafenamt

Die Burg blieb bis 1420 Residenz der Tiroler Landesfürsten, bis Herzog Friedrich “mit der leeren Tasche” die Stammresidenz nach Innsbruck verlegte. In der Neuzeit verfielen Teile der Burg oder stürzten in den Köstengraben. Im späten 19. Jahrhundert wurden die verfallenen Teile der Burg wiederhergestellt.

Seit den 1980ern beheimatet das Schloss Tirol das Südtiroler Landesmuseums für Kultur- und Landesgeschichte. Unmittelbar neben der Burg befindet sich eine Falknerei mit Greifvogelpflegestation, die im Sommer regelmäßig Flugshows darbietet.

http://www.gufyland.com/de/

 

TAG 2 – Giornata due

Bozen und die Weinstraße

Bozen, Bolzano, hat ca. 105.000 Einwohner, davon sind mehr als 73% italienische Muttersprachler. Die kleine, quirlige Stadt ist Landeshauptstadt der Alpenprovinz – und nach meinem Geschmack – ist sie auch vielfältiger und damit noch interessanter als Meran.

Bozen, Bolzano

Zu Bozen gehören 5 Stadtviertel sowie das kleine Bergdorf Kohlern. Besonders sehenswert ist die historische Altstadt mit den Lauben (Arkaden). Einen kühlen Pinot Grigio oder Sauvignon Blanc kann man bestens auf dem Walterplatz genießen.

 

Bolzano

Im Archäologiemuseum kann man außerdem den Ötzi bewundern – er und ich sind übrigens gleich groß. 🙂

Wenn man von der Stadt genug hat, ist man in ein paar Minuten zur Weinstraße „hinauf“ gefahren…
Mein Tipp: Ein Besuch in Eppan. Wenn noch Zeit ist auch in Kaltern am See – einfach mal die Weinstraße entlang fahren.

Wein, Grappa und Obstbrände kann man hier direkt beim Erzeuger probieren und erwerben.

Eine besondere Empfehlung gilt dem

Fischerhof

von der lieben Familie Mauracher

Schreckbichl 12

39057 Eppan a. d. Weinstraße / GirlanEppan a. d. Weinstraße / Girlan

http://www.fischerhof-mauracher.it/home-hof-brennerei.html

Grappa, Destillerie, Brennerei, Weingut

Wir kommen schon seit vielen Jahren hierher und werden immer authentisch, freundlich und familiär empfangen – und: Wir gehen nie ohne neuen Einkauf nach Hause.

Wer es etwas „professionalisierter“ möchte, sollte sich einen Besuch in der stylishen Vinothek von St. Michael nicht entgehen lassen. Ist aber etwas unpersönlich.

http://www.stmichael.it/

 

Links zum Thema:

http://www.suedtiroler-weinstrasse.it/deutsch/orte/

http://www.weinstrasse.com/de/highlights/stadt-bozen/

http://www.eppan.com/de/eppan-an-der-weinstra%C3%9Fe/1-0.html

http://www.kaltern.com/de/

http://www.suedtirolwein.com/de/home.html?_ga=1.106922051.1388540614.1483541047

 

 

TAG 3 – Giornata Tre

Wanderung zum Dolomitenblick

Wir fahren mit der Panorama-Seilbahn von Latsch nach St. Martin am Kofel (1.776m). Von dort aus führt uns ein zunächst ansteigender Weg über die Rossböden am Sonnenberg weiter bis zum Dolomitenblick. Von dort aus genießt man einen herrlichen Ausblick auf die Dolomiten und das Ortlermassiv.

 Dolomitenblick, Panorama

 

TAG 4- Giornata quattro

Ein Besuch im Skigebiet – Gröden

Hier kommen Aktivurlauber auf ihre Kosten: Gröden gehört zum Skikarussell Sella Ronda!

Wer sich nicht auf Skier stellen will, dem wird es sicherlich dennoch nicht langweilig. Denn die kleinen Ski- und Bergorte wirken lebendig und angenehm pulsierend.

http://www.suedtirolerland.it/de/suedtirol/groednertal/

http://www.valgardena-groeden.com/

Wir besuchen das Adler Spa Resort, ein 5-Sternehotel, im welchem wir im Sommer 2017 auf unserer Bella Italia-Tour Halt machen werden. https://www.adler-dolomiti.com/de/

Adler Spa Hotels

Mehr dazu im Sommer 🙂

 

TAG 5 – Giornata cinque

E-Mountainbike-Abenteuer am Sonnenberg

Biken in Südtirol ist durchaus angesagt – und auch im Winter möglich. Mit Hilfe unseres Hotels haben wir uns E-Mountainbikes bei Ötzi-Bike geliehen: http://www.oetzi-bike-academy.com/de/bikeacademy

Die Räder sind leicht und daher gut im Gelände zu kontrollieren.

Im Vinschgau, am Sonnenberg (den würde ich im Winter empfehlen, wenn man in der Sonne fahren möchte) gibt es Downhill-Trails, die allesamt auch gut beschildert sind.

 

Südtirol

Leider reichte uns die Zeit nicht aus, alle zu testen. 😉
Daher kann ich nur von unserer Tour am Meraner Höhenweg (http://www.meraner-hoehenweg.com/#null) – von Naturns nach Rabland – berichten: Spannend war’s. Denn der Meraner Höhenweg ist ein Wanderweg. Nicht all seine Abschnitte, auch nicht die zwischen Naturns und Rabland, sind zum Fahren wirklich geeignet…doch wie heißt es so schön: Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt (hin und wieder).

Für alle, die schlauer sein wollen:

http://www.vinschgau.net/de/latsch-martell/bewegung-sommer/rad-bike/ausgeschilderte-trails-sonnenberg.html
http://trails.de/tour/sonnenberg-sunny-benny/

 

 

TAG 6 – Giornata sei

Wellness im Feldhof

https://www.feldhof.com/de/

DolceVita Hotels, Wellness, Spa, Wellnesshotel, Luxusurlaub

Das Hotel Feldhof ist ein 4-Sterne Superior Hotel in Naturns, im Vinschgau. Ein familiengeführtes Hotel für Familien. Die Küche ist exzellent und das Wellness- und Spa-Angebot sucht seinesgleichen. Da können nur die anderen Dolce Vita-Hotels mithalten. Zwei davon befinden sich in unmittelbarer Nähe, Fußweite, zum Feldhof:

Lindenhof – Spa & Style Resort
https://www.lindenhof.it/de

Preidlhof. – Das 5-Sterne-Hotel für Paare
https://www.preidlhof.it/404/

Die drei Hotels sind eigenständig geführt, haben sich aber zur “Dolce-Vita”-Gemeinschaft zusammengetan: Gäste des einen Hotels können auch die Ausflüge, das Wellnessangebot, die Kulinarik der anderen Hotels nutzen:

https://www.dolcevitahotels.com/de/hotel-suedtirol

Eigentlich bleiben hier keine Wünsche offen…

 

TAG 7 – Giornata sette

Speckworld, Forst und Untergandkeller

…doch man muss ja auch mal raus. Und wenn es nur dazu dient, Südtiroler Mitbringsel für die Zuhause-Gebliebenen zu kaufen. Unser Weg führt uns zunächst in die Speckworld.

https://www.speckworld.com/

Schon lustig. Ja klar, ist das kommerzialisiert worden. Vor ein paar Jahren standen wir hier noch in einer mehr oder weniger normalen Metzgerei. Jetzt ist dem Verkaufsraum ein Speckmuseum angeschlossen und von den Verpackungen grinst uns Reinhold Messner an. Ob das nun wirklich verkaufsfördernd ist oder nicht, uns schmeckt’s.

Moser, Südtiroler Speck, Delikatesse, Mitbringsel, Kulinarisches

 

Südtirol ist ein Weinland. Südtiroler Weine sind edel und hochpreisig. Unbedingt sollte man als Rotweinliebhaber einen Lagrein testen. Wer Roséweine schätzt, sollte sich mal ein Glas Vernatsch oder gleich St. Magdalena (=Edelvernatsch aus Bozen) gönnen. Weissweintrinker haben hier deutlich mehr Auswahl aus Weißburgunder, Grauburgunder, den bekannten Gewürztraminer, Sauvignon Blanc usw.

ABER: Es gibt auch Bier in Südtirol

Brauerei, Bierbrauerei, Südtirol

Die Brauerei FORST wurde 1857 von zwei Meranern gegründet. Sie nutzten das hervorragende Quellwasser der Region, einen weitläufigen Talboden, die saubere Bergluft, moderne Technik und die erlernte Braukunst, um das Bier Südtirols zu kreieren. Im Laufe der Jahre entwickelte sich FORST schließlich zu einer der größten Brauereien Italiens.
http://www.forst.it/de

 

Hungrig nach dem Einkauf und der Brauerei-Besichtigung? Dann könnte ein Stopp im Untergandkeller lohnen.
Hier werden die Leibgerichte von Bud Spencer und Terence Hill serviert. Zumindest könnten die vielen Bilder der beiden darauf schließen lassen, dass sie dort viele Jahre Stammgäste gewesen sein müssen. Keine leichte Küche, hier kommt ein saftiges Stück Fleisch auf den Teller: Dry-Aged Beef, T-Bone-Steak, Spareribs.

Brennerei, Obstbrände, Obstbrand, Grappa, Trester

Der Untergandkeller wird von der Familie Stocker betrieben. Ganz nebenbei verfügt die Familie auch über eine der besten Brennereien Südtirols. Der Himbeerbrand ist unvergleichbar gut gelungen. Also am besten nach dem üppigen Mal direkt eine kleine Verkostung machen und einen edlen Tropfen einkaufen.
Die Stockerbrände sind seit 2-3 Jahren auch im eigenen Onlineshop erhältlich:

http://www.stocker-destillate.com/

…doch wenn man schon mal dort ist, sollte man diesen erst testen und sich vom Erzeuger ausgießen lassen. Der ist nämlich authentisch, bisschen grantig, dennoch herzlich und hat tolle Produkte.

 

TAG 8 – Giornata otto

Naturns und die Auffahrt zum Unterstell

Naturns ist eine kleine Gemeinde mit ca. 5800 Einwohnern in Südtirol nahe Meran. Geographisch gehört sie noch zur Region Vinschgau, verwaltungstechnisch hingegen zum Burggrafenamt. Der Name stammt wohl aus dem Keltischen und bedeutet soviel wie “Siedlung am Sumpf”. Sümpfe sind hier allerdings keine (mehr) zu finden. Hingegen hat sich Naturns inzwischen zu einem schönen Urlaubstal im Naturpark Texelgruppe entwickelt.

Die Texelgruppe ist der größte Naturpark Südtirols mit zahleichen Panoramawegen und Trekkingpfade für Wanderer und Biker. Mischwälder, Bergseen, Submediteranes Klima.

https://www.merano-suedtirol.it/de/naturns/artikel/naturns-umgebung-982/

Naturns ist eher ruhig, kein quirliger Ort. Ideal um sich zu „entschleunigen“.

In Naturns steht die Prokulus-Kirche, eine der ältesten frühchristlichen Kirchen Südtirols. Sie steht inmitten von Apfelgärten und beheimatet die ältesten Fresken im deutschen Sprachraum. Am Mittag fahren wir von Naturns mit der Seilbahn Unterstell von 550 Meter hoch auf 1.300 Meter. Die Auffahrt dauert nur wenige Minuten. Oben angekommen landen wir direkt am Meraner Höhenweg. Es gibt verschiedene Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.

Wer des Weges müde ist, findet allerdings auch bereits nach 24 Schritten den Gasthof Unterstell mit Sonnenterasse und Liegestühlen, um dort die Seele baumeln zu lassen. Ich habe es nicht selbst getestet, aber das Schnitzel wurde mir sehr empfohlen.

http://www.unterstellhof.com/

Berge, Urlaub, Bergurlaub, Alpen, Alpenurlaub, Bergbahn, Panorama, Südtirol, Sonnenberg, Texelgruppe

Acht Tage,

die vergingen wie im Flug. Da bleibt nur eins – wiederkommen. 🙂

 

 

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One Night in…Augsburg

What??? „Warum denn Augsburg?“, wird sich der ein oder andere fragen. Ehrliche Antwort: um das Auswärtsspiel von Eintracht Frankfurt zu sehen. 🙂

Aber, Augsburg lohnt sich auch ohne Auswärtsspiel für einen kleinen Städtetrip innerhalb Deutschlands. Warum, weshalb, wieso verrate ich euch hier.

Hm, Augsburg. Was weiß ich eigentlich darüber?
Augsburg ist Universitätsstadt. Nach München und Nürnberg die drittgrößte Stadt Bayerns. Ihr Name geht auf das römische Heerlager Augusta Vindelicum zurück; sie ist eine der ältesten Städte Deutschlands.
Und Augsburg ist die einzige deutsche Stadt mit einem eigenen gesetzlichen Feiertag, dem Augsburger Hohen Friedensfest, das am 8. August gefeiert wird.

Der Bundesligaspielplan führte uns nun im Dezember nach Augsburg…
Also nahmen wir auch gleich den Weihnachtsmarkt in Augenschein.
Der Augsburger Christkindlesmarkt ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Seinen Ursprung hat er im 15. Jahrhundert, den Namen „Christkindlesmarkt“ trägt er offiziell seit 1949.
Die Buden stehen auf dem Rathausplatz, Martin-Luther-Platz, entlang der Philippine-Welser-Straße, in der Maximilianstraße und vor der Moritzkirche.  Rund eine Million Besucher aus dem In- und Ausland werden hier jedes Jahr erwartet.

Unser Hotel

Übernachtet haben wir übrigens im Steigenberger Hotel Drei Mohren, ein 4-Sterne Superior Hotel in zentraler Lage auf der Maximilianstraße, in unmittelbarer Nähe zur Fuggerei oder zu anderen Sehenswürdigkeiten. Architektonisch dominiert hier der Stil der 1950er, das Interieurdesign ist allerdings etwas moderner.
Freundlicher und hilfsbereiter Service, insbesondere am Empfang. Parken im Parkhaus hinter dem Hotel möglich (16,00 € pro Tag). Frühstück sehr teuer (20Euro pro Person), aber auch sehr gut. Wir übernachteten in einem Executive Room, das Zimmer war recht groß und sehr gepflegt. Das Bad ebenso groß mit Dusche und Badewanne. Neben dem Bett das iPad und neben der Minibar die Nespresso-Kaffeemaschine. Zwei kleine Besonderheiten, die mich durchaus verzücken konnten.


Ein bisschen Geschichte…

Das Hotel wurde unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut, direkt am Ort des von Bomben zerstörten Vorgängergebäudes aus dem Jahre 1870.

Warum heißt das Hotel wie es heißt? Im Jahr 1344 wurde in der heutigen Maximilianstraße ein Wirtshaus eröffnet und dort soll ein Augsburger Wirt namens Minner der Überlieferung nach drei dunkelhäutigen Mönchen aus Abessinien den kalten Winter über Obdach gewährt haben. Der Wirt ließ im darauffolgenden Frühjahr die Köpfe seiner drei Gäste auf eine Tafel malen, die er fortan als Gasthausausleger ausstellte.

Seither zierten berühmte Besucher die Gästeliste des Drei Mohren, u.a. Johann Wolfgang von Goethe, Thomas Mann, Wolfgang Amadeus Mozart – aber auch Giacomo Casanova soll schon im Drei Mohren übernachtet haben. Ob alleine oder mit einer seiner zahlreichen Liebschaften ist mir allerdings nicht bekannt.


Kulinarisches…

Das Hotel beheimatet zwei Restaurants und eine beliebte Bar: die Bar 3M, das Maximilians und das noble Restaurant Sartory.

Benannt nach Johann Georg Sartory, dem bereits damals über Landesgrenzen hinaus berühmten Koch, der im 19. Jahrhundert Küchenchef im “Gasthof zu den 3 Mohren” war. Basierend auf seinen historischen Rezepten von 1846 werden heute französisch-angehauchte Gerichte serviert.

Im Februar 2013 eröffnete das gleichnamige Fine-Dining Restaurant mit nur 24 Plätzen. Heutiger Küchendirektor ist Simon Lang. Er umsorgt seine Gäste mit Highlights wie der „bretonischen Seezunge“ oder Rehrücken. Die Menüwahl wird den entsprechenden Jahreszeiten stets angepasst.


Augsburgs places to be…


Fürs kurzfristige Verweilen: Die Fuggerei

Die Fuggerei ist die älteste Sozialsiedlung der Welt, gestiftet von Jakob Fugger „der Reiche“ im Jahr 1521. Heute wohnen in den 140 Wohnungen der 67 Häuser 150 bedürftige Augsburger für eine Jahres(kalt)miete von unter einem Euro.

Goldfinger in Augsburg?: Der goldene Saal im Rathaus

Der Goldene Saal trägt seinem Namen, man mag es kaum glauben, auf Grund des reichhaltigen Goldschmucks, der seine Einrichtung ziert. Die Prachtdecke des Saales, die mit Blattgold (231/2 Karat) verkleidet ist, ragt 14 Meter über dem Boden. 1944 wurde der Saal vollständig zerstört. Nach insgesamt 17 Jahren Restauration wurde er 1996 wiederhergestellt.

Man staune: Dom St. Maria

Sehr alter, bedeutender Kirchenbau. Die Ursprünge des Domes werden auf das 5-8. Jahrhundert geschätzt. Über seine Frühzeit ist nur wenig bekannt.

Im Vorbeigehen: Weberhaus

Das Weberhaus liegt direkt in der Innenstadt am Moritzplatz. 1389 erbaut, diente es als Sitz der Weberzunft bis zu ihrer Auflösung 1548. Schon damals erhielt das Haus eine farbige Fassadenbemalung, die heute noch charakteristisch für das Gebäude ist.

Für Kunstliebhaber: Schätzlerpalais

Das Schätzlerpalais auf der Maximilianstraße beherbergt städtische und staatliche Kunstsammlungen. Hier befinden sich die „Deutsche Barockgalerie“, Gemälde von Rubens, van Dyck und Tiepolo sowie die „Staatsgalerie Altdeutsche Meister“.

Für alle Kinder (in uns): Augsburger Puppenkiste

DAS Marionettentheater Deutschlands. Damit bin ich wie viele andere aufgewachsen, Jim Knopf, Lukas, Kater Mikesch… 1953 wurde die Puppenkiste deutschlandweit über das Fernsehen bekannt: Am 21. Januar, nur wenige Wochen nach Premiere der Tagesschau, fand die erste Sendung statt. Die Geschichte damals: Peter und der Wolf. Na, wer kennt sie noch?
Das Original-Theater ist im historischen Heilig-Geist-Spital der Augsburger Altstadt untergebracht.

 

Für alle Hungrigen nach dem Sightseeing, noch ein kleiner Restaurant-Tipp:

Das Symposium, Gögginger Straße 82, 86159 Augsburg

Kreative griechische Küche. Moderne Einrichtung. Freundlicher Service und jede Menge Ouzo 🙂

Der Kick an sich…

…ach ja, wen’s interessiert – die Eintracht hatte 1:1 in Augsburg gespielt. Umkämpftes Unentschieden in der WWK Arena, ging in Ordnung.
Das Stadion bietet Platz für 30.660 Zuschauer. Die Wege sind kurz, die Atmosphäre freundlich. Auch hier gibt’s eine Empfehlung für Auswärtsspiele: Fahrt nach Augsburg.

 

So oder so, viel Spaß in Augsburg!

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Ein wohliger Abend am Hafen von Puerto de Mogan

#Mogan – GranCanaria 2016

 

„Que tal“ – Wie geht es dir?

Das fragt man sich in einem kleinen, lauschigen Restaurant in einer Seitengasse unweit vom schönen Yachthafen in Puerto de Mogan.
Im Quetal offenbart der norwegische Fernseh- und Starkoch Stena Pettersson seine Kreationen aus kreativer mediterran-exotischer Küche.
Für eine kleine Anzahl Gäste (max. 20) ist Anpfiff um 20:00 Uhr. Dann heißt es drei Stunden lang genießen und schlemmen.

Diesjähriges Love-Menü:

#Menü, #LoveMenü, #Quetal, #Speisekarte

Ganache of foie gras – Praline aus Gänsestopfleber

Blini with caviar – kleiner Buchweizenpfannkuchen mit Kaviar

Ceviche of scallops – in Zitronensaft marinierter Jacobsmuschelsalat

Trio of Lobster

Duck and Carrots – ein Ramen aus Ente und Gemüse

Seabream with beetroot – Seebrasse geräuchert (?!) mit Roter Beete

Basil mojito – Erfrischungscocktail

Iberico pork with pom duchess and beanaise Sauce – Filet vom iberischen Schwein mit Herzoginkartoffel und Sauce Bernaise

Fruit and chocolate

Das hochwertige Menü wird zu einem Preis von 69 Euro pro Person angeboten.
Stilvoll: Das Wasser ist im Menü-Preis inbegriffen.

Insgesamt fühlt man sich hier sehr wohl und die Darbietung der Speisen hat durchaus etwas besonders. Trotz exklusiver Küche, edlem Porzellan und Silberteller schafft Stena mit seinem Team eine lockere und sympathische Atmosphäre. Dabei setzt er die gerade genannten Klischees der gehobenen Küche bewusst mit einem Augenzwinkern ein, wie etwa die klassische „Teamtime“- Ausstaffierung zum Trio of Lobster.

#Triooflobster, #quetal, #restaurant
Frühstück bei Tiffany – mit einem Dreierlei vom Lobster

Definitiv ein kulinarisches Highlight und einen Besuch wert! Man sollte nur beachten, dass man mindestens drei Stunden im Restaurant sitzt – das ist nicht jedermanns Sache.
Für Kinder sehe ich das Restaurant daher auch eher als ungeeignet an. Auch wenn der Küchenchef und sein Team gerne auf die kleinen „Extrawünsche“ eingehen und ein leckeres 3-Gang-Kindermenü mit Pasta, Iberico & Eis zaubern, die Verweildauer im Restaurant ist sehr lange und für die kleinen Gäste gewiss auch eher langweilig.

Urlaub geht durch den Magen

#GranCanaria Oktober 2016

Um es kurz zu machen – ich liebe gutes Essen.

Es bestimmt über mein Urlaubsgefühl. Qualitativ hochwertige, frische, regionale Zutaten sollen es sein – nicht mehr und nicht weniger.

Dieses Jahr waren wir wieder auf Gran Canaria am Playa Amadores. „Wieder“ heißt die dritte Herbstreise hintereinander. Klar kommen wir auch auf Grund des guten Klimas und der Verlängerung des Sommers immer wieder an diesen Ort zurück – aber auch wegen unserem Lieblingsrestaurant am Strand: Las Caracolas.

Das kleine Strandlokal ist ehrlich, einfach – nicht herausgeputzt, aber sehr gepflegt und hat einen äußerst persönlichen und freundlichen Service. In keinem anderen (feineren) Restaurant der Insel haben wir besseren Fisch gegessen als hier.

Das ist #neuerLuxus!

Direkter Strandzugang aus einem der besten Restaurants der Insel.
Eintreten und genießen. Das Restaurant liegt direkt am Strand und eignet sich daher hervorragend für eine Lunch- und Sonnenpause mit leckeren Tapas, Salaten oder frischem Fisch aus heimischen Meeren.
Hier gibt es täglich frischen Fisch, Meerestiere, Tapas, Salate und andere Köstlichkeiten. Aber auch Apfelstrudel und hausgemachter Kuchen. Hier macht sich wohl der deutsche Anteil der spanisch-deutschen Betreiberfamilie deutlich.
„Las Caracolas“ heißt übersetzt “ Die Seemuscheln“ oder auch “ Die Seeschnecken“ – für mich definitiv die kulinarische Perle am Playa Amadores.
Das Beachrestaurant ist auch abends geöffnet, um in entspannter Atmosphäre beste mediterane Küche zu genießen. Auch der sehr freundliche Service ist hier herausragend.
La fruición … Kühle Erfrischung nach heißen Strandtagen am Playa Amadores.

Mit der Müller-APP auf Mallorca

Autorin, ReisejournalistinNicht ohne meinen Müller…

…ein APPsolut schönes Wochenende auf #Mallorca!

 

 

Ich bin altmodisch – ich habe einfach gerne einen Reiseführer in der Hand und blättere durch die Seiten.
Doch muss ich auch zugeben, dass ich oft mit leichtem Gepäck unterwegs bin. Mein iPhone habe ich immer dabei. Was bietet sich dann besser an als eine #Reiseführer-App?!

Vor ein paar Tagen habe ich die App meines favorisierten Reiseführerverlags, des Michael Müller Verlags, getestet: Die MMTRavel Guide App.

#Reiseführer #Mallorca #MichaelMüllerVerlag, #Reiseapp #TravelApp
Icon der MMTravel-App

Kurz vorab:
Den di­gi­ta­len Rei­se­füh­rer gibt es für iOS, An­dro­id und Win­dows Phone. Einmal die App heruntergeladen, kann ich diverse eBook-Reiseführer online erwerben. Aktuell besteht das Angebot vorrangig aus City-Reiseführern und einigen Wanderführern.
Ich habe Glück, auch Mallorca ist dabei, ist sogar der Bestseller unter den MMTravel-eBooks.

Auf der Startseite erwarten mich 8 Rubriken, u.a. Genießen, Unterkunft, Einkaufen  – die wichtigen Basics, die ich persönlich unbedingt von einem Reiseführer erwarte, sowie aktuelle Informationen zum Urlaubswetter.

„Müller-Fan“ bin ich vor ein paar Jahren vor allem auf Grund der vielen guten Restaurantempfehlungen in den Büchern geworden. Qualitativ hochwertiges und authentisches Essen ist ein wichtiges Puzzleteilchen für Urlaub der Kategorie #neuerLuxus.

Mal schauen, was die Müller-App zu bieten hat…
Ich öffne die Rubrik „Genießen“: 227 Restaurants. Ich bekomme schlagartig Appetit.
Ein Klick und ich erhalte eine alphabetische Auflistung der Restaurants. Dahinter wird bei Nutzung der Ortungsdienste auch direkt die Entfernung zu meinem Standort angezeigt. Durch Anklicken des Namens wiederum komme ich zur Beschreibung im eBook. Gefällt mir was ich lese, bedarf es einen weiteren Klick und die Lage des Restaurants wird auf der virtuellen Straßenkarte angezeigt.
Vergleichbar funktioniert es bei den „Unterkünften“, hier kann ich vorab noch von der Pension bis zum Hotel differenzieren. Die Kategorie „Landhotel“ scheint mir mit 6 Einträgen etwas unterrepräsentiert, hierunter hätte ich eigentlich die Mallorca-typischen Fincas gesammelt.

Das gleiche Szenario spiele ich nochmals mit den Stränden durch – eine beachtliche Auswahl von 72 Strandlokationen finden sich hier wieder.
Wir entscheiden uns für die Cala Agulla – und los geht die Fahrt.

Am Strand öffne ich das eBook und schmöker ein bisschen – im Handy.

Kommen wir zu meinen ersten Zeilen zurück, ich blättere lieber als zu klicken oder scrollen. Doch auf unserer Holiday Road ist es eine Erleichterung und Bereicherung den Reiseführer zusätzlich im Handy zu haben. Daher hoffe ich auf die weitere Digitalisierung der MM-Reiseführer Toskana, Elba, Südtirol, Andalusien, Ibiza & Formentera.

APPlaus für eine tolle Entwicklung!

 

 

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit dem Michael Müller-Verlag. Ich wurde eingeladen über die Reise-APP zu berichten. Ich werde jedoch nicht für das Schreiben entlohnt. Meine Meinung und der Inhalt dieses Beitrags wird nicht beeinflusst.

 

 

 

 

 

 

Bist Du ein Beachtime Traveller?

http://www.beachtimetravelling.com

photo by Michaela Schnabel www.crosslight-fotografie.com
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